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Insekten / Zecken

Im Sommer leiden besonders Weidetiere unter den Attacken von blutsaugenden Insekten und anderen Parasiten. Ein Überblick über die häufigsten Arten und ihre Besonderheiten:

Kriebelmücken (Simuliidae):

Sie gehören zu den kleinsten aber auch den gefährlichsten Stechmücken, denn eine Kriebelmücke kommt selten allein. Die oftmals in Massen auftretenden Blutsauger können im wahrsten Sinne des Wortes ein Pferd umwerfen. In riesigen Schwärmen fallen sie über die armen Weidetiere her und lösen damit nicht selten einen toxischen Schock aus, der unter Umständen zum Koma oder sogar zum Tod führen kann.

Kriebelmücken sind ungefähr drei bis sechs Millimeter klein, gedrungen und bucklig. Sie leben an fließenden Gewässern, bevorzugt im Schutz von Bäumen, fliegen aber nötigenfalls mehrere Kilometer weit, um ihre Opfer zu finden. Wiesen, über die ein ständiges Lüftchen weht, sind meist vollkommen frei von Kriebelmücken, denn Wind mögen sie nicht.

Gnitzen (Ceratopogonidae):

Die nur knapp zwei Millimeter winzigen Gnitzen sind in der Morgen- und Abenddämmerung besonders stechfreudig und werden daher auch Dämmerungsmücken genannt. Sie haben vieles mit ihrer stammesgeschichtlichen Schwestergruppe, den Kriebelmücken, gemeinsam. Auch sie treten in Massen und in Wassernähe auf. Sie sind es, die auch den Menschen zu schaffen machen, die an lauen Sommerabenden die freie Natur genießen möchten. Ein unverkennbares, lästiges Stechen und Jucken im Bereich der Kopfbehaarung oder an der Haut am Rand der Bekleidung weist nur allzu deutlich darauf hin, dass die Gnitzen unterwegs sind. Auch sie zählen zu den Auslösern für das Sommerekzem.

Stechmücken (Culicidae):

Stechmücken, auch Schnaken, Moskitos oder Gelsen genannt, sind gute Flieger, die sogar Flughöhen von über 100 Metern erreichen können. Dies ist jedoch stark abhängig von Wetter, Luftdruck und Temperatur. Bei warmem, windstillem Wetter fliegen sie sehr hoch, während sie bei Regen und Wind nah am Boden bleiben. Gut zu beobachten ist dies durch die Schwalben, die auf der Jagd nach den Insekten ebenfalls wetterabhängig hoch oder tief fliegen. Stechmücken kommen auch in Häusern und Ställen vor, sie stechen vor allem Nachts. Die Stiche lösen meist einen mehr oder weniger starken Juckreiz mit Quaddelbildung und allergische Reaktionen aus. Bei starkem Befall kann es auch zu Herz- und Kreislaufversagen kommen. Außerdem sind sie Überträger von Viren.

Bremsen (Tabanidae):

Bremsen gibt es in verschiedenen Arten und Variationen. Sie halten sich nur im Freien auf. Sie gelten als Überträger gefährlicher Krankheiten, wie etwa Milzbrand, Borreliose oder infektiöser Anämie der Pferde. Sie sind besonders aggressiv bei schwül-warmer Witterung. Sie lieben Wärme und Feuchtigkeit und sind vorwiegend an sonnigen oder halbschattigen, windgeschützten Stellen zu finden. Der Stich ist oft schmerzhaft und verursacht Schwellungen und starken Juckreiz. Die Pferdebremse (Tabanus sudeticus) ist mit stolzen 25 Millimetern die größte mitteleuropäische Fliegenart. Die bei uns am häufigsten vorkommende Bremsenart ist die Regenbremse (Haematopota pluvialis) – auch „blinde Fliege“ genannt. Sie ist circa 8-11 mm lang, dunkel mit hellen Seitenflecken. Die Flügel sind grau marmoriert.

Dasselfliegen (Oestridae):

Dasselfliegen sind keine Blutsauger, sondern eine besondere Insektengruppe, deren Maden als Endoparasiten bei den Pferden vorkommen. Die mittelgroßen, meist pelzig behaarten Fliegen suchen Pferde nur auf, um ihre ganz typischen, gelblich-weißen, ovalen Eier abzulegen. Sie sind schnelle und geschickte Flieger, die beim fliegen ein charakteristisches Summgeräusch von sich geben.

Am häufigsten werden Pferde von den Magendasseln (Gasterophilus intestinalis), auch Magenbremsen genannt, befallen. Die Weibchen kleben ihre Eier im Flug in das Fell ihrer Opfer, vorzugsweise an den Vorderbeinen, aber auch im Brust- und Bauchbereich. Es entsteht ein Juckreiz, der die Pferde veranlasst, mit den Zähnen die fest sitzenden Eier abzuknappern. Bei Berührung mit dem Speichel löst sich das Ei, die Larve schlüpft und dringt in die Mundhöhle ein. Von dort wandert sie im Verlaufe ihres Entwicklungsstadiums in Magen und Darm. Wenn sie im Frühsommer des folgenden Jahres verpuppungsreif ist, geht sie mit dem Kot ab und verpuppt sich im Boden.
(suite 101)




  

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